Auf die Welt kam ich 1975 in der Stadt Zürich als jüngster von drei Brüdern. Meine Mutter war in Brasilien aufgewachsen, mein Vater stammte aus dem Tessin. Am erweiterten Familientisch waren gelebte Temperamente, gesprochene Sprachen und gekochte Speisen bunt gemischt – zwischen Italienisch, Brasilianisch, Französisch und Deutschschweizerisch.
Ich wuchs in einem Kreis 8 auf, in dem noch nichts von der späteren «Seefeldisierung» zu spüren war. Ein Zürcher 80er-Wohnquartier mit viel Leben zwischen Autos sowie da und dort sichtbarer Drogenszene. Der See galt noch nicht als ganz so hip. Wer etwas auf sich hielt, zog aus der Stadt weg. Für uns war das kein Thema.
Mit neun Jahren kam ich zum ersten Mal mit einem Computer in Berührung – ein Moment, der meine bis heute anhaltende Faszination für IT und Digitalisierung auslöste. Für mein Studium in Medienwissenschaften, Volkswirtschaft und Informatik blieb ich in Zürich, ebenso für meine beruflichen Stationen.
Heute lebe ich mit meiner Frau Catherine und unseren beiden Kindern (13 und 11) im Balgrist-Quartier. Während der Corona-Pandemie habe ich meine Begeisterung fürs Kochen (wieder-)entdeckt und erprobe seither gerne Neues für Familie und Freunde. Zu meinem Standardrepertoire gehören nahöstliche Mezzes, geschmorte «Bäggli» und – besonders beliebt bei den Kids – mein «Pulled Pork»-Burger.


Wenn ich Zeit finde – meist im Tram oder in den Ferien – lese ich leidenschaftlich gerne. Am häufigsten greife ich zu Büchern über Politik, Ökonomie und Geschichte. Jetzt, da die Kinder grösser sind und wir nicht mehr für jeden Ausflug zu zweit einen Babysitter benötigen, öffnen sich auch kulturell wieder neue Welten: Catherine und ich gehen gerne ins Theater, an ein Musical oder an Konzerte. Am Wochenende zieht es uns auch mal an Ausstellungen – von der Photobastei übers Kunsthaus und Kunstausstellungen aller Art bis zum Landesmuseum.
Verhilf mir zu einem starken Start in den Wahlkampf und unterstütze meine Kandidatur als Stadtpräsident von Zürich. Herzlichen Dank!